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Kategorie: Film & Fernsehen
jeckerSerie: Die anlaufenden Filme in deutschen Kinos vom 8. Januar 2026, Teil 4

Redaktion

Berlin (Weltexpresso) - Dein neuer Film heißt Checker Tobi 3 – Die heimliche Herrscherin der Erde. Wer ist denn diese heimliche Herrscherin?

Das werde ich natürlich nicht verraten, dafür muss man sich den Film schon selbst anschauen! Aber einen kleinen Tipp gebe ich: Diese Herrscherin ist eigentlich unsichtbar – in der Erde aber hinterlässt sie mächtige Spuren… So, und den Rest muss sich jede und jeder selbst zusammenreimen! :)


Nach Wasser und Luft widmest du dich diesmal dem Element Erde. Was bedeutet dieses Element für dich persönlich?

Es ist auf jeden Fall das Element, mit dem ich mich bis zur Arbeit an unserem Film am wenigsten auseinandergesetzt hatte. Bei der Entwicklung und den Dreharbeiten zu unserem Film hab ich irre viel Neues gelernt. Und jetzt bin ich riesiger Fan von diesem Wunderwerk unter unseren Füßen! Die Erde in unseren Böden schenkt uns Nahrung, sie schafft es, sich selbst zu regenerieren und sie speichert Vergangenes ebenso, wie sie Zukunft schafft. Hammer!


Marina, die die Rolle deiner alten Schulfreundin spielt, ist auch wieder dabei! Erfahren wir im Film noch mehr über eure gemeinsame Kindheit?

Na klar, man erfährt im Film auch eine ganze Menge über uns Checker und Checkerinnen, das man in den Fernsehsendungen nicht mitkriegt! Marina und ich teilen seit dem letzten Film ja den Beruf: Marina ist neben Can, Julian und mir ins Checker-Business eingestiegen und checkt als Checkerin Marina eigene Themen. In unserem neuen Film jetzt erfährt man zum Beispiel, wie es überhaupt zur CheckerSendung kam – und wie immer steckt da eine ganze Menge an biografischen Wahrheiten aus meiner eigenen Kindheit drin.


Apropos Kindheit! Im Film triffst Du auf Dein 8-jähriges Ich. Was hat es damit auf sich?

Beim Keller-Ausmisten stoße auf ein altes Videoband, das Marina und ich als Kinder aufgenommen haben. Darin moderiere ich eine Art frühe Checker-Sendung, und zwar zum Thema Erde. Der achtjährige Tobi stellt darin eine Frage – die allererste Checkerfrage! – und ich kann mich als Erwachsener nicht mehr an die Antwort erinnern. Obwohl ich sie mir doch selbst ausgedacht habe! Das lässt mich nicht mehr los. Und so erscheint mir mein eigenes, kindliches Ich... und geht nicht mehr weg. 


Theodor Latta spielt dich als Kind. Wie hast du die Zusammenarbeit mit ihm erlebt?

Es hat vor allem richtig viel Spaß mit Theo gemacht! Er ist ein super Typ, witzig, schlau und er hat einfach eine Wahnsinns-Ausstrahlung vor der Kamera! Ein Glücksgriff für unseren Film. Und es war natürlich ein verrücktes Gefühl, mit einem Kind, das mich als Kind spielt und ein bisschen aussieht wie ich als Kind, einen Film zu drehen, in dem es auch viel um Kindheit und Erwachsensein geht. Wenn ich so drüber nachdenke, raucht mir schon wieder der Kopf.


Wir sehen im Film mal wieder Spektakuläres: Madagaskars Wälder mit seinen einzigartigen Tieren, ein Meer aus spitzen Felsen, die Weite der Arktis, die Tiefen eines Kohlebergwerks und imposante Bauten der alten Maya. Was davon hat dich am meisten fasziniert?

Ich glaube, die Reise nach Madagaskar hat sich mir am meisten ins Gedächtnis gebrannt. Das Land ist so wunderschön, die Menschen dort habe ich als wahnsinnig höflich und großzügig kennengelernt – und gleichzeitig ist Madagaskar eins der ärmsten Länder der Welt, und auch das spürt man an allen Ecken. Diese Gegensätze haben mich enorm berührt und lange über den Dreh hinaus beschäftigt.


Was war die größte Herausforderung für Dich beim Dreh?

Wahrscheinlich die Kälte auf Spitzbergen – ich bin leider eine ziemliche Frostbeule und es gab Momente, da war mir so kalt, dass ich trotz Wärmekissen und beheizbaren Schuhsohlen nicht mehr richtig sprechen konnte, weil mir der Kiefer eingefroren ist…


Was hoffst du, löst der Film bei den Zuschauer*innen aus?

Vor allem würde ich mich freuen, wenn Kinder und Erwachsene im Film gleichermaßen Dinge finden, mit denen sie sich identifizieren können. Denn das ist natürlich die Hoffnung bei einem Film, in dem es neben der Schönheit und der Fragilität der Erde und den magischen Kräften des Bodens um die Themen Kindheit und Erwachsensein geht. Ich fände es toll, wenn der Film in all seinen Zuschauerinnen und Zuschauern etwas anstößt, das über den Kinobesuch hinaus geht. Das darf dann auch im Zweifel bei allen gern etwas anderes sein.


Zum Schluss bitte noch eine witzige oder überraschende Anekdote von den Reisen! :)

In Mexiko hab ich den größten Horror erlebt, den man sich vorstellen kann: Das Hotel, in dem wir tief im Dschungel untergebracht waren, war ganz neu, viele Teile noch gar nicht fertiggestellt. Dort hab ich mich auf ein wahrscheinlich zuvor noch nie benutztes Klo gesetzt – und plötzlich hat mich etwas von unten, also aus der Kloschüssel angesprungen! Es war zum Glück nur ein (riesiger!) Grashüpfer, aber ich bin trotzdem froh, dass ich nicht auf der Stelle vor Schreck tot umgefallen bin. H-o-r-r-o-r!!

Foto:
©Verleih

Info:
Checker Tobi 3 - Die heimliche Herrscherin der Erde (Deutschland 2025)
Genre: Kinder, Dokumentarfilm, Abenteuer, Spielfilm
Filmlänge: ca. 93 Min.
Regie: Antonia Simm
Drehbuch: Antonia Simm
Darsteller: Tobi Krell, Theodor Latta, Marina Blanke, Lilou Jyoti Weerts, Dr. Hanitra Markolf Rakotonirina, Malte Jochmann, Samara Sánchez Pöll, Dr. Nicolaus Seefeld, Simon Pearce u.a.
Verleih: MFA Film GmbH
FSK: ab 0 Jahren
Kinostart: 08.01.2026

Abdruck aus dem Presseheft