csm 05.26.TheTalesOfHoffmann c33557StudioCanal 294338be2eAuf den Spuren E.T.A. Hoffmanns im Film. 24. Mai bis 30. Juni 2022 im Zeughauskino des Deutschen Historischen Museums Berlin

Romana Reich

Berlin (Weltexpresso) - E.T.A. Hoffmanns Todestag jährt sich am 25. Juni 2022 zum 200. Mal. Aus diesem Anlass lädt die Retrospektive Hoffmannesk. Auf den Spuren E.T.A. Hoffmanns im Film zu einer Reise durch Hoffmanns fantastische Welten ein und führt von bildstarken Stummfilmen, die Musiker*innen live zu neuem Leben erwecken, in die Zeit der deutschen Teilung bis hin zur Nachwendezeit. Filmhistoriker*innen und Literaturwissenschaftler*innen stellen die ausgewählten Filme und ihre spezifischen Formen der Adaption vor.

AccattoneFilmreihen im Juni im Deutschen Filminstitut und Filmmuseum Frankfurt,Teil 1: Von Mittwoch, 1., bis Dienstag, 28. Juni

Helga Faber

Frankfurt am Main (Weltexpresso) Der am 5. März 1922 geborene Dichter, Romancier und Regisseur Pier Paolo Pasolini gehört zu den wichtigsten Persönlichkeiten der italienischen Filmgeschichte. In vierzehn Jahren schuf Pasolini 22 Filme, von denen nicht wenige zu den Schlüsselwerken des Weltkinos zählen. Im Juni sind acht Werke seines Schaffens im Kino des DFF zu sehen.

mai2Serie: Die anlaufenden Filme in deutschen Kinos vom 26. Mai 2022, Teil 3

Redaktion

Madrid (Weltexpresso) - FAKTEN UND FIKTION: So wenig ‚Maixabel' ein Biopic ist, so eng hält er sich an die Tatsachen. "Man kann diese Geschichte und vieles von dem, was passiert ist, nicht erfinden", sagt Icíar Bollaín, "es ist zu unglaublich. Eigentlich ist das Einzige, was von den tatsächlichen Begebenheiten abweicht, die Zeit. In unserem Film ist alles konzentrierter, verdichteter." Dabei ging es nicht nur um die Begegnungen Maixabels mit den Mördern ihres Mannes, sondern auch um die Details. Von Ibons einsamer Erinnerungsfahrt an die Tatorte vor dem Treffen mit Maixabel hatte der wirkliche Ibon erzählt:

mai3Serie: Die anlaufenden Filme in deutschen Kinos vom 26. Mai 2022, Teil 4

Redaktion

Madrid (Weltexpresso) - "Niemand redet in diesen Begegnungen wirklich von Vergebung" sagt Icíar Bollaín. "Maixabel sagt niemals: Ich vergebe dir. Es geht nicht darum, den Tätern zu helfen, und Luis und Ibon wissen das. Sie wollen etwas beitragen, was dem Opfer helfen könnte. Und der erste Schritt ist, die Verantwortung für ihre Taten zu übernehmen, ihre Schuld. Und Fragen zu beantworten. Maixabel braucht keine Entschuldigung, sie will wissen, was und warum es passiert ist. Es geht um einen Dialog, der auf die eine oder andere Weise dem Opfer helfen kann, mit seinem Schmerz umzugehen. Und vielleicht eine Perspektive zu haben, um aus dieser Spirale von Schmerz, Gewalt und Hass herauszufinden."

mai1Serie: Die anlaufenden Filme in deutschen Kinos vom 26. Mai 2022, Teil 2

Redaktion

Madrid (Weltexpresso) - 2013 erschien in der Tageszeitung El País ein langes Interview mit Maixabel Lasa über ihr Treffen mit einem der Mörder ihres Mannes. Das war die Initialzündung für die Produzenten Koldo Zuazua und Juan Moreno, die sich schon lange mit der Idee zu einem Film über den schwierigen Weg der Aussöhnung in der baskischen Gesellschaft trugen. "Maixabel verkörperte alles, was wir gesucht hatten. Es liegt etwas Notwendiges in dem, was da auf sehr persönliche und vorsichtige Weise geschehen ist, der Keim der Versöhnung", sagt Koldo Zuazua. "Die Botschaft des Films ist: Es ist möglich. Wenn es diesen zwei Menschen möglich war, dann ist es für alle möglich, für jeden Konflikt", ergänzt Juan Moreno.