Das Ausstellungs- und Veranstaltungsprogramm 2026 des Museums Angewandte Kunst in Frankfurt , Teil 1/3 Redaktion
Frankfurt am Main (Weltexpresso) - Das Museum Angewandte Kunst in Frankfurt am Main hat gestern auf seiner Jahrespressekonferenz das Ausstellungs-, Vermittlungs- und Veranstaltungsprogramm für 2026 vorgestellt. Über die Anzahl der Ausstellungen und weiterer Veranstaltungen konnte man nur staunen, von denen die meisten im Zusammenhang mit der Auszeichnung der RheinMain-Region als Haupstadt des Design für 2026. Hier folgt eine Zusammenfassung, die durch eingehende weitere Artikel ergänzt wird.
Auch das Jahr 2026 hält wieder eine Reihe abwechslungsreicher Ausstellungshighlights im Museum Angewandte Kunst bereit:
Das neue Ausstellungsjahr startet mit der Eröffnung des WDC-Hubs im Erdgeschoss des Museum Angewandte Kunst. Der WDC-Hub ist die zentrale Anlaufstelle der World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026, informiert über das Programm und die Projekte und ist als solche vom 24. Januar bis 30. November frei zugänglich. Im Februar folgt die Ausstellung Wolle. Seide. Widerstand. und präsentiert internationale Teppiche zeitgenössischer Künstler:innen, die sich mit Themen des politischen Widerstands, individueller und kollektiver Resilienz sowie Resistenz befassen. Kurz darauf eröffnet die Ausstellung AI-Worlding. Künstlerische Forschung zu KI-generierten Weltmodellen, welche sich mit dem fortlaufenden Prozess des KI-basierten Worldings auseinandersetzt und das künstlerische Experiment als Untersuchungswerkzeug in den Fokus rückt.
Ab Mai rücken das Programm von WDC 2026 und die Frage nach der Wirkmacht von Gestaltung ebenso wie nach der Verbindung von Gestaltung und Demokratie immer mehr in den Fokus der Ausstellungen im Museum Angewandte Kunst. Positions on Freedom. Gestaltung und ihre Grenzen beispielweise vereint vielschichtige Blickwinkel auf die Frage, wie Freiheit in und durch Gestaltung sichtbar, verhandelbar und erfahrbar wird. Der WDC-Campus ist ein zentrales Zukunftsprojekt der World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026 im Museum Angewandte Kunst und bietet Studierenden, Absolvent:innen und Start-ups eine Plattform, um innovative Projekte und Visionen für eine nachhaltige Zukunft für Gesellschaft, Wirtschaft und Politik zu präsentieren. Die Ausstellung On Display. Grafikdesign als soziale Praxis untersucht die gesellschaftliche Dimension von Grafikdesign und fragt nach seiner Wirkmacht in Zeiten politischer, technologischer und sozialer Umbrüche. How to Design a Revolution: The Chilean Road to Design ist eine umfassende Ausstellung über Grafik-, Textil- und Industriedesign während der Regierung von Salvador Allende in Chile (1970–1973).
Neben weiteren Ausstellungen im Rahmen von WDC 2026 erwartet die Besucher:innen außerdem eine Jubiläumsausstellung der Stiftung Buchkunst sowie eine Ausstellung zum Nachlass des Designers Wilhelm Braun-Feldweg. Im Ikonenmuseum gibt es ab Mitte April zudem eine Pop-Up-Ausstellung mit neuen Dauerleihgaben aus der Ikonensammlung des Bode-Museum Berlin zu sehen
Foto:Pressesprecherin Natali-Lina Pitzer und Museumsdirektor Matthias Wagner K.
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Info:
www.museumangewandtekunst.de