Rose Ausländers Familiengeschichte präsentiert von Helmut Braun anlässlich des 125. Geburtstages der Lyrikerin im Rahmen der Lesereihe: Unerhörte Familiengeschichten aus dem östlichen EuropaRedaktion
Berlin (Weltexpresso) - Die 2020 vom Deutschen Kulturforum östliches Europa initiierte Lesereihe Unerhörte Familiengeschichten aus dem östlichen Europa wird 2026 mit zwei Lesungen fortgesetzt. In der Auftaktveranstaltung am 31. Januar präsentierte Helmut Braun eine Familiengeschichte aus der Bukowina. Jetzt auf dem YouTube-Kanal des Kulturforums abrufbar.
Rose Ausländer – Jüdin, Dichterin, Nomadin des 20. Jahrhunderts. Zwei Weltkriege, die Weltwirtschaftskrise, die Shoa und das Exil erzwangen ihre Wanderschaft. Familiäre Unterstützung fand sie in der alten und der neuen Welt. Ihr biografisches Dichten nimmt uns mit an alle Flucht- und Lebensorte. Als Auftakt ins 125. Jubiläumsjahr Rose Ausländer präsentiert Helmut Braun die Familiengeschichte der 1901 in Czernowitz/Tscherniwzi geborenen Autorin.
Helmut Braun, geboren 1948 in Franken, ist mit acht Jahren ins Rheinland übersiedelt, wo er seit 70 Jahren in und um Köln lebt. Verleger, Autor, Herausgeber, Kurator. Autor zahlreicher Biografien zu Rose Ausländer, Edgar Hilsenrath und Selma Meerbaum. Rose Ausländer betreute er von 1975 bis zu ihrem Tod Anfang 1988. Er gab ihr Gesamtwerk im S. Fischer Verlag und im Fischer Taschenbuchverlag heraus und wurde von Rose Ausländer testamentarisch zu ihrem Nachlassverwalter bestimmt. Helmut Braun leitet die Rose Ausländer-Gesellschaft e.V. in Düsseldorf.
Foto:
Geburtshaus Rose Ausländers in Czernowitz (© Deutsches Kulturforum östliches Europa), Portraitbild
(© Rose Ausländer-Gesellschaft e. V.)
Info:
Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite.
Eine Aufzeichnung der Live-Veranstaltung im Literaturforum im Brecht-Haus Berlin am 31. Januar 2026.
Ein Projekt des Deutschen Kulturforums östliches Europa in Zusammenarbeit mit dem Literaturforum im Brecht-Haus.