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Kategorie: Kulturbetrieb
geschichtsmesse11Infostand & Präsentation: Donnerstag, 26. bis Samstag, 28. Februar 2026 in Suhl 

Redaktion

Suhl (Weltexpresso) - Unter dem Titel »Alles bleibt anders. Transformationserfahrungen seit 1989/90« möchte die 18. Geschichtsmesse in Suhl beleuchten, wie sich die andauernden Transformationsprozesse der deutschen Einheit auf das gesellschaftliche Zusammenleben und die demokratische Kultur auswirken. Wie vollzieht sich Transformation zwischen individueller Biografie und politischer Gestaltung? Wie schlagen sich Umbrüche in Medienbildern und Erinnerungskulturen nieder? Welche Unterschiede gibt es zwischen urbanen und ländlichen Räumen?

Dazu und zu vielen anderen Themen erwarten die Teilnehmer auf der Geschichtsmesse 2026 ein vielfältiges Programm mit Vorträgen, Diskussionen und Lesungen. Ausführlichere Infos gibt es im Programm.

18. Geschichtsmesse in Suhl
Donnerstag, 26. bis Samstag, 28. Februar 2026
Ringberghotel Suhl 

Das dreitägige Forum bietet Gelegenheit, sich über neue Ausstellungen, Jugendprojekte, Veranstaltungen, Multimediaprojekte und Publikationen zu informieren. Im Rahmen der parallelen Projektpräsentationen werden aktuelle Vorhaben präsentiert. Alle Beiträge der Geschichtsmesse werden auch im Lesebuch der Geschichtsmesse mit einem kurzen Text vorgestellt. Beliebtes Anlaufziel sind die Informationsstände auf dem »Markt der Möglichkeiten«.

Das Kulturforum stellt sein Projekt »Auf trockenen Halbinseln – Grenzräume Mitteleuropas« von Regionalforscher Dawid Smolorz und Fotograf Thomas Voßbeck vor. Die Grenzen in Mitteleuropa entstanden häufig als Produkt von Konflikten oder willkürlichen Entscheidungen und wurden meistens über den Köpfen der Menschen hinweg gezogen. Schon ein flüchtiger Blick auf die Landkarte zeigt, dass es nicht wenige Stellen gibt, an denen die Grenzführung aus verschiedenen Gründen einen besonderen Charakter hat: Das Gebiet eines Landes ist dort nämlich von mehreren Seiten vom fremden Staatsgebiet umgeben. Das Leben in solchen »trockenen Halbinseln« war schon immer anders, meistens schwieriger, aber auch spannender als im Landesinneren. Das Projekt wurde gefördert von der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit.

Kooperationsveranstaltung der Geschichtsmesse und des Deutschen Kulturforums östliches Europa.

Foto:
Die letzte Geschichtsmesse 2025, Infostand des Deutschen Kulturforums östliches Europa und des Vereins Berliner Unterwelten e. V.;
© Geschichtsmesse 2025

Info:
18. Geschichtsmesse in Suhl
Donnerstag, 26. bis Samstag, 28. Februar 2026
Ringberghotel Suhl
Ringberg 10
98527 Suhl