Internationales Momentum Frankfurt auf den Konsumgütermessen Messegelände, Teil 1/2Manfred Schröder
Frankfurt am Main (Weltexpresso) - Die hohe Besucherzufriedenheit und Internationalität senden ein klares Signal: Mit 4.636 Ausstellern und Teilnehmenden aus 170 Nationen bestätigten Ambiente, Christmasworld und Creativeworld ihre Vorreiterrolle in einer Branche im Wandel. Das Momentum Frankfurt eröffnete neue Geschäftsperspektiven und war vom 06. bis 10. Februar erneut der globale Marktplatz für Inspiration und Orientierung, Order und persönliche Begegnung.
Das Konsumgütermessetrio startete 2026 bereits am Messevortag mit den Compass Talks und der Vorstellung des neuen IFH-Branchenindexes. Als erstes internationales Stimmungsbarometer macht er sichtbar, wo die globale Konsumgüterbranche aktuell steht und worauf es jetzt ankommt. Der Tenor der anschließenden Panels am Nachmittag war klar: Abwarten ist keine Option – gefragt sind die Weiterentwicklung von Geschäftsmodellen, resilientere Wertschöpfungsketten und eine bessere Vorbereitung auf Unsicherheiten, etwa bei Zöllen und Importregelungen. Vor diesem Hintergrund wächst die internationale Beteiligung an den Konsumgütermessen – denn in einem dynamischen Handelsumfeld gewinnen persönliche Begegnungen, Markttransparenz und belastbare Netzwerke weiter an Bedeutung. Detlef Braun, Geschäftsführer der Messe Frankfurt, ordnet ein: „Geopolitik, Kosten- und Transformationsdruck sind kein Ausnahmezustand mehr, sondern neue Realität. Gerade deshalb kommt es darauf an, mit Zuversicht und Tatkraft den richtigen Moment im Markt zu nutzen. Und der ist hier und jetzt in Frankfurt.“ Dies taten rund 140.000 Besucher*innen//claudia.schulmerich%Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!:993/fetch%3EUID%3E.INBOX%3E28245#_ftn1" id="_ftnref1">[1] aus aller Welt. Futurist Ben Hammersley machte stellvertretend für viele Teilnehmer*innen bereits am Donnerstag deutlich: „Entscheidend für die Zukunft ist nicht Planungssicherheit, sondern die Fähigkeit, mit Unsicherheit umzugehen – mit dem richtigen Mindset, Neugier und Anpassungsfähigkeit.“ Robert Edler, Senior Sales Manager von Wagner aus dem Markenareal Interior Looks, ergänzt: „Eines unserer wichtigsten Ziele ist es, neue Partner im internationalen Markt für das Projektgeschäft zu gewinnen. Die Ambiente bietet das Momentum, diese Menschen persönlich zu treffen.“
Rückhalt aus Handel und Industrie
Christian Haeser, Geschäftsführer des Handelsverbands Wohnen und Büro e.V., bestätigt die Relevanz für den Fachhandel: „Die Ambiente hat sich auch in diesem Jahr wieder als unverzichtbare Plattform bewiesen. Die Vielfalt und Qualität der präsentierten Innovationen zeigen, wie lebendig und kreativ unsere Branche ist. Für den Fachhandel ist diese Messe der perfekte Ort, um Trends frühzeitig zu erkennen und Sortimente gezielt zu schärfen – vor allem im Verbund mit Christmasworld und Creativeworld.“ Die Synergien zwischen den drei Leitmessen erreichten 2026 ein Rekordniveau: So nutzen die Besuchenden der einen Messe die beiden anderen Veranstaltungen mit Werten zwischen knapp 60 bis über 80 Prozent. Das unterstreicht den Mehrwert des Messetrios als internationaler One-Stop-Shop.
Marken wie Zwilling nutzten die Ambiente als Bühne für strategische Schärfung und globale Positionierung. Senay Tansu, Chief Commercial Officer, Zwilling, stellt fest: „Die Rückkehr auf die Ambiente 2026 war für uns ein voller Erfolg. Unser Messestand wurde zu einem Statement für unsere neue Markenwelt – moderner, designstark, hochwertig und selbstbewusst. Frankfurt war für uns der ideale Auftakt, diese Weiterentwicklung und unseren Anspruch an Premiumqualität und Design global zu kommunizieren.“
Die Ergebnisse der Besucherbefragung unterstreichen die starke Resonanz auf das Messetrio insgesamt: Erneut sehr hohe Werte von 96 Prozent Besucherzufriedenheit bei einem Internationalitätsgrad von 71 Prozent sowie die Präsenz aller relevanten Handels- und Käufergruppen bestätigen erneut die Rolle Frankfurts als zentrale Plattform der globalen Konsumgüterbranche. Zu den stärksten Besuchernationen zählten Italien, China, die Niederlande, die USA und Frankreich. Das Messetrio zog wieder zahlreiche Topeinkäufer*innen an – von internationalen Handelskonzernen über führende Einzelhandelsketten, insbesondere aus dem großvolumigen internationalen Einzelhandel wie ALDI, Carrefour International und Coop, Crate & Barrel, dm Drogeriemarkt, Dirk Rossmann, EDEKA, El Corte Inglès, Fenwick, Fleurop, Globus, IKEA, Jaeyoung Trading, Lidl, OBI, OTTO, REWE, Sainsbury‘s, Tesco, Zalando und Zara.
Zusätzlich gewann das Hospitality- und Contract Business weiter an Bedeutung. Internationale Entscheider*innen aus Hotellerie, Gastronomie sowie Immobilien- und Projektentwicklung wie die Marriott Hotel Holding sowie hotelspezifische Anbieter wie Caddie Hotel kamen nach Frankfurt. Mit Minor Hotels Europe & Americas war eine internationale Hotelgruppe vertreten, die mit Marken wie NH Hotels, Anantara, Avani und Tivoli mehrere Segmente von Business bis Luxury Hospitality abdeckt.
Die hohe Internationalität und Qualität der Einkäuferschaft bestätigt auch Clémentine Murgier, Chief Growth Officer der JJA Group: „Das Wachstum von JJA ist konsequent international ausgerichtet. Die offene und internationale Atmosphäre der Ambiente macht sie zu einem festen Highlight in unserem Messekalender und zu einem zentralen Hebel unserer Vertriebsstrategie.“
Ein vergleichbar positives Stimmungsbild zeigte sich auf Christmasworld und Creativeworld. Elina Holm Knudsen, International Key Account Manager bei Creative Company, resümiert: „Die Resonanz auf der Creativeworld hat unsere Erwartungen übertroffen – mit einer überwältigenden Zahl internationaler Leads aus insgesamt 50 Ländern. An allen vier Messetagen war unser Stand sehr stark frequentiert.“
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Quelle: Messe Frankfurt