csm Keyvisual kelle weißer Rand a7e0060916Veröffentlichungen des Paritätischen Gesamtverbandes, Teil 1012

Redaktion

Berlin (Weltexpresso) - Das über die Nationale Klimaschutzinitiative geförderte Projekt „Nachhaltig satt“ widmet sich in den nächsten drei Jahren dem Thema klimagesunde und ressourceneffiziente Gemeinschaftsverpflegung in sozialen Einrichtungen. Am 27. Januar 2026 findet von 14:00 bis 16:00 Uhr die digitale Auftaktveranstaltung statt.


Angebote im Projektzeitraum

Das Projekt bietet von 2025 bis 2028 zahlreiche Online- und Präsenzangebote, u. a. zu folgenden Themen:

  • Planetary Health Diet und nachhaltige Speiseplanung
  • Umstellung auf Leitungswasser statt Flaschenwasser
  • Ernährungsbildung und Bewusstseinsförderung
  • Praxisnahe Umsetzungsstrategien für Küchen und Träger
  • Vernetzung mit Akteur*innen der Ernährungswende

Engmaschige Begleitung von Kitas und Schulen

Bundesweit werden 30 Kindertageseinrichtungen und Schulen intensiv bei der Umstellung ihrer Verpflegung begleitet.

Der Prozess umfasst:

  • CO₂-Bilanzierung der aktuellen Verpflegung
  • Zielformulierung und Maßnahmenplanung
  • Schulungen für Mitarbeitende
  • Reflexions- und Evaluationsgespräche
  • Abschluss mit einer klimagesunden Feier vor Ort
  • Vernetzung mit weiteren Akteur*innen der Ernährungswende

Weitere Infos zum Projekt finden Sie unter www.nachhaltig-satt.de

Einladung zum Auftakt

Wir laden alle Interessierten zur digitalen Auftaktveranstaltung am 27. Januar 2026 von 14 bis 16 Uhr herzlich ein. Neben der Vorstellung des geplanten Projekts geben Expert*innen bereits Einblicke in verschiedene Aspekte einer nachhaltigen Gemeinschaftsverpflegung:

  • Planetare Gesundheit und die Planetary Health Diet – Saskia Wendt, KLUG e. V.
  • Klima- und Ressourcenschutz durch die Verwendung von Leitungswasser – Dominik Lanzl, a tip: tap e.V.
  • Reduktion von Lebensmittelabfällen – Ingo Birkle, Kompetenzstelle zur Vermeidung von Lebensmittelabfällen und -verlusten
  • Nachhaltige Gemeinschaftsverpflegung in der Praxis – Robert Kapa, FRÖBEL 

Über diesen Link können Sie sich zum Veranstaltung anmelden.

Warum ein Verpflegungsprojekt?

Was wir essen und wie es hergestellt wird, beeinflusst nicht nur unsere Gesundheit, sondern auch Klima, Natur und Ressourcenverbrauch. Ernährung ist daher nicht nur ein privates Thema, sondern spielt auch in der Sozialen Arbeit eine zentrale Rolle.

Täglich essen rund 17 Millionen Menschen in Einrichtungen der Gemeinschaftsverpflegung – von Kitas, Schulen und Pflegeheimen bis hin zu Werkstätten für Menschen mit Behinderung, Einrichtungen für Wohnungslose und Geflüchtete, Kantinen und Mensen.

Im Projekt „Klimaschutz in der Sozialen Arbeit stärken“ des Paritätischen Gesamtverbandes (2021–2024) zeigte sich:

Ein erheblicher Teil der Treibhausgasemissionen in sozialen Einrichtungen entsteht durch die Verpflegung. Damit wird deutlich – eine nachhaltige Umstellung der Gemeinschaftsverpflegung ist ein entscheidender Hebel für mehr Klimaschutz in der Sozialen Arbeit. Einige Tipps zur Umstellung und eine bunte Sammlung an Rezepten haben wir in diesem Projekt bereits veröffentlicht. Das Paritätische Kochbuch können Sie digital herunterladen oder als Druckversion per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! bestellen.

Foto:
©Der Paritätische