AdobeStock 98050052Veröffentlichungen des Paritätischen Gesamtverbandes, Teil 1049

Redaktion

Berlin (Weltexpresso) - Auf einer verbändeübergreifenden Fachtagung am 16./17. April in Heidelberg diskutieren Expertinnen und Experten aus dem Gesundheitswesen, der Gemeindepsychiatrie, der Suchthilfe, der Kinder- und Jugendhilfe imf Selbstvertretungen mit Politik und Kostenträgern, wie Kinder psychisch und suchtkranker Eltern besser unterstützt werden können. Bis zum 31.01. ist eine Anmeldung zum Frühbuchertarif möglich.


Im Mittelpunkt der Tagung steht die Weiterentwicklung und Finanzierung familienorientierter, sozialgesetzbuchübergreifender Unterstützungsangebote für Kinder psychisch und suchtkranker Eltern. Am Beispiel von Leuchtturmprojekten aus Sozialpädiatrie, Gemeindepsychiatrei, Kinder- und Jugendhilfe und Frühen Hilfen wird illustriert, wie unsere Hilfesysteme besser und koordinierter miteinander arbeiten können, um die betroffenen Familien zu unterstützen und Kinder bestmöglich vor einer eigenen Erkrankung zu schützen. 

Die 19 Empfehlungen der auf einen Bundestagsbeschluss hin eingesetzten AG Kinder psychisch kranker Eltern aus dem Jahr 2019 haben wichtige Impulse zur Verbesserung der Situation von Kindern aus psychisch und suchtbelasteten Familien gegeben, doch die praktische Umsetzung komplexer Gemeinschaftsleistungen und deren Finanzierung bleibt eine zentrale Aufgabe. Wie verzahnen wir die Sozialgesetzbücher, damit Familien passgenaue, koordinierte Hilfen auch wirklich erhalten? Welche Finanzierungsmodelle bewähren sich? Und was sagen die Menschen, die diese Hilfen brauchen? Was ist für sie wichtig?

Diskutieren Sie mit uns! Nach zwei Online-Tagungen 2022 und 2024 findet die Tagung nun erstmalig in Präsenz in Heidelberg statt. Die Fachtagung wird unterstützt vom Bündnis für Kinder aus psychisch und suchtbelasteten Familien (KipsFam) und gemeinsam durchgeführt vom AFET - Bundesverband für Erziehungshilfe e.V., der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychsomatik und Nervenheilkunde e. V. (DGPPN), der Deutschen Gesellschaft für Psychologie (DGPs), der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie e. V. (DGSF), dem Deutschen Jugendinstitut (DJI), der Deutschen Liga für das Kind e. V., der Marcé Gesellschaft für peripartale psychische Erkrankungen e. V., dem Nationalen Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) sowie Schatten & Licht e. V. - Initiative peripartale psychische Erkrankungen.

Anmeldungen sind hier ab sofort möglich

Dokumente zum Download

Flyer_Und_wer_fragt_mich_3.0.final.pdf (660 KB)

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