blauer konVeröffentlichungen des Paritätischen Gesamtverbandes, Teil 1083

Redaktion

Berlin (Weltexpresso) - Der Bundespreis „Blauer Kompass" zeichnet seit 10 Jahren innovative Projekte zur Klimavorsorge und zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels aus. Vom Bundesumweltministerium (BMUKN) und dem Umweltbundesamt (UBA) wurde nun die neue Wettbewerbsrunde gestartet, die sich mit einer neuen Bewerbungskategorie erstmalig auch an Schulen richtet. Der „Blaue Kompass" ist die höchste staatliche Auszeichnung für Klimaanpassungsprojekte und mit einem Preisgeld von 25.000 Euro pro Gewinnerprojekt dotiert.

Am 17. September 2026 werden im Rahmen der Woche der Klimaanpassung die sechs prämierten Projekte bei einer feierlichen Preisverleihung im Bundesumweltministerium in Berlin ausgezeichnet. Die Gewinnerinnen und Gewinner werden ein Preisgeld von je 25.000 Euro erhalten und bei ihrer Presse- und Öffentlichkeitsarbeit unterstützt werden. Dafür wird unter anderem ein professioneller Kurzfilm über jedes der ausgezeichneten Projekte erstellt.

Im Jahr 2024 hat bereits die paritätische Mitgliedsorganisation Bär meets Adler e.V. aus der Stadt Brandenburg an der Havel den Bundespreis Blauer Kompass mit dem Projekt Hitzehelfer*innen im Wohnquartier gewonnen! Hitzehelfer*innen im Wohnquartier – BRB Hohenstücken und Nord

Stimmen zum Wettbewerb

Bundesumweltminister Carsten Schneider: „Extremwetter wird auch bei uns in Deutschland immer häufiger und heftiger. Gefragt sind daher gute Ideen und wirksame Lösungen für die Vorsorge vor Hitze, Dürre und Starkregen. Ob in der Wirtschaft, in sozialen Einrichtungen oder im Bereich der kommunalen Planung – mit dem ‚Blauen Kompass' zeigen wir herausragende Projekte, die sich dieser Herausforderung stellen. Zum ersten Mal sprechen wir auch Schulen mit dem Wettbewerb an. Denn junge Leute haben oft besonders kreative Ideen, wie man dem Klimawandel entgegentreten kann."

UBA-Präsident Dirk Messner: „Immer mehr Menschen spüren die Auswirkungen des Klimawandels in ihrem Alltag. Umso wichtiger ist es, auf die vielen guten und inspirierenden Beispiele aufmerksam zu machen, die es zur Vorsorge und zur Anpassung an den Klimawandel gibt. Dafür bietet der Blaue Kompass seit nunmehr zehn Jahren eine viel beachtete Plattform. Zeigen auch Sie das Engagement Ihrer Kommune, Ihres Unternehmens, Ihrer Institution oder Ihrer Schule und bewerben Sie sich!"

Wer kann sich bewerben?

Bewerbungen sind in fünf Kategorien bis zum Bewerbungsende am 20. März 2026 möglich:

  • Kommunen
  • Private und kommunale Unternehmen
  • Forschungs- und Bildungseinrichtungen
  • Vereine, Verbände und Stiftungen
  • Schulen (neu!)

Gesucht werden innovative, wirksame und nachhaltige Lösungen für den Umgang mit Klimafolgen wie Hitze, Dürre und Starkregen.

Wichtige Termine:

  • Bewerbungsende: 20. März 2026
  • Das Zentrum Klimaanpassung (ZKA) bietet Orientierung zu Fragen rund um die Bewerbung in einem ZKA Spotlight (online): 04. März 2026 (Hier anmelden)
  • Für den Community-Preis startet ein Online-Voting ab dem 16. Juni 2026 unter www.uba.de/tatenbank
  • Jurysitzung: Anfang Juli 2026
  • Preisverleihung: 17. September 2026 im Rahmen der Woche der Klimaanpassung in Berlin

Auswahlverfahren

Nach der Bewerbungsphase nominieren das Bundesumweltministerium und das Umweltbundesamt 25 besonders gelungene Projekte für den Bundespreis. Bei der Bewertung werden sie vom Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) und vom Wettbewerbsbüro co2online unterstützt. Eine Jury aus Vertreterinnen und Vertretern des BMUKN, des UBA, der Kommunalen Spitzenverbände sowie aus Wirtschaft und Forschung bestimmt pro Kategorie ein Gewinnerprojekt. Zusätzlich wird ein „Community-Preis" per Online-Voting vergeben.

Fragen rund um die Bewerbung beantwortet das Wettbewerbsbüro:

  • Tel.: +49 030 36 99 61 - 12
  • E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Weitere Informationen und das Bewerbungsformular: Wettbewerb Blauer Kompass | Umweltbundesamt

Weiterführende Links

Bundespreis Blauer Kompass | Umweltbundesamt