Veranstaltung für junge Wählerinnen und Wähler am 10. März zur Kommunalwahl 2026 in Frankfurt am Main Redaktion
Frankfurt am Main (Weltexpresso) - Die Stiftung Polytechnische Gesellschaft, der StadtschülerInnenrat Frankfurt am Main (SSR) und das Journal Frankfurt laden ein: „Demokratie in der Stadt. Unsere erste Wahl – unsere Zukunft!“ am Dienstag, 10. März 2026, 18-20 Uhr, Evangelische Akademie, Römerberg 9, Frankfurt am Main. Wenn junge Menschen zum ersten Mal wählen dürfen, ist Orientierung besonders wichtig. Vor der Kommunalwahl 2026 lädt die Stiftung Polytechnische Gesellschaft daher gemeinsam mit dem StadtschülerInnenrat Frankfurt am Main (SSR) und dem Journal Frankfurt zu einer Veranstaltung der Reihe „Demokratie in der Stadt. Unsere erste Wahl – unsere Zukunft!“ ein. Die Veranstaltung richtet sich an
Jungwählerinnen und Jungwähler, die erstmals an einer Wahl teilnehmen können oder kurz vor ihrer ersten Wahl stehen.
Mit den Jugendlichen diskutieren auf dem Podium:
• Dr. Katharina Knacker (Bündnis 90/Die Grünen)
• Dr. Nils Kößler (CDU)
• Kolja Müller (SPD)
• Dr. Daniela Mehler-Würzbach (Die Linke)
• Dominik Rauth (FDP)
• Eileen O’Sullivan (Volt)
Moderation: Prof. Dr. Frank E.P. Dievernich, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Polytechnische
Gesellschaft, und Jasmin Schülke, Chefredakteurin des Journal Frankfurt
Im ersten Teil der Veranstaltung erhalten die Teilnehmenden kompakte und verständliche Informationen zur Kommunalwahl: Wie wird gewählt? Welche Aufgaben hat die Stadtpolitik? Und warum ist die eigene Stimme auf kommunaler Ebene besonders wichtig? Ziel ist es, jungen Menschen grundlegendes Wissen zu vermitteln und Hemmschwellen gegenüber politischen Prozessen abzubauen. Im zweiten Teil steht die aktive Beteiligung im Mittelpunkt: Die Publikumsgäste entwickeln gemeinsam Fragen an die Frankfurter Kommunalpolitikerinnen und -politiker zu den Themen Bildung und Schule, Sicherheit und Sauberkeit, Nachhaltigkeit und Klimawandel, Städtebau, Wohnen und Verkehr, Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Digitales sowie Jugendpartizipation.
„Junge Menschen wollen und sollen mitreden, wenn es um ihre Stadt und ihre Zukunft geht. Besonders trifft das für Wahlen zu. Wer versteht, wie Politik vor Ort funktioniert, geht informierter und selbstbewusster wählen. Genau dafür schafft ‚Demokratie in der Stadt‘ einen Raum: für direkten Austausch und Dialog auf Augenhöhe mit ausgewählten Spitzenkandidaten der im Stadtparlament vertretenen Parteien. Das Besondere daran ist, dass die Schülerinnen und Schüler selbst das Setting der Themen setzen. Gleichgültigkeit darf es, gerade bei jungen Menschen, nicht geben, wenn es darum geht, wählen zu gehen und sich zu positionieren“, erklärt Prof. Dr. Dievernich, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Polytechnische Gesellschaft, die Zielsetzung der Veranstaltungsreihe.
„Kommunalwahlen entscheiden über Themen, die den Alltag junger Menschen direkt betreffen: Wohnen, Nahverkehr, Freizeitangebote, Bildung und Kultur. Wer wählt, kann mitbestimmen, wie die Stadt in den nächsten Jahren aussieht – von bezahlbarem Wohnraum bis zu Fahrradwegen und Clubs. Junge Menschen leben länger mit den Folgen kommunaler Entscheidungen als ältere Generationen. Wer nicht wählt, überlässt anderen die Gestaltung der Stadt. Bei unserer Veranstaltung haben junge Menschen die Gelegenheit, Politikerinnen und Politiker direkt zu befragen und sich ein Bild zu machen“, so Jasmin Schülke, Chefredakteurin des Journal Frankfurt.
Stella Kreissl, stellvertretende Stadtschulsprecherin, hebt hervor: „Das Schlimmste, was wir jetzt tun können, ist, aufzuhören zu reden und zuzuhören. Gerade in herausfordernden Zeiten lebt unsere Kommune vom offenen Dialog, vom ehrlichen Austausch und vom gemeinsamen Ringen um die besten Lösungen. Demokratie beginnt vor Ort und sie funktioniert nur, wenn wir einander ernstnehmen.“
Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „Demokratie in der Stadt. Unsere erste Wahl – unsere Zukunft!“. Die Reihe setzt auf Partizipation und Dialog und wird vor jeder in Frankfurt stattfindenden Wahl durchgeführt. Format und Inhalte werden jeweils an die konkrete Wahl angepasst. In den vergangenen Jahren erarbeiteten junge Frankfurterinnen und Frankfurter unter anderem einen Forderungskatalog zur Oberbürgermeisterwahl 2023, entwickelten Fragen für Kandidatinnen und Kandidaten der hessischen Landtagswahl 2023 und tauschten sich 2024 zur Europawahl und im Vorfeld der Bundestagswahl 2025 mit Kandidatinnen und Kandidaten sowie Expertinnen und Experten über Wahlkampfthemen aus. Ziel aller Veranstaltungen ist es, das Interesse junger Menschen für Demokratie zu stärken, sie gut auf ihre Wahlentscheidung vorzubereiten und die Bedeutung einer hohen Wahlbeteiligung zu vermitteln.
Foto:
©Urlaub in Hessen
Info:
Anmeldung und weitere Informationen unter: https://sptg.qr1.at/dids.