Bildschirmfoto 2024 02 14 um 10.28.40Internationale Filmfestspiele Berlin vom 15. bis 25. Februar 2024, BERLINALE, Teil 22

Redaktion  

Berlin (Weltexpresso) - Filmfestspiele sind nicht dazu da, für die Filme, in die die Leute eh laufen, zu werben. Doch, wenn das mal zusammentrifft, daß der künstlerische, der filmische Anspruch mit dem Publikumgsinteresse einhergeht, dann schon. Aber in der Tat wird die Auswahl für die verschiedenen Sektionen der Berlinale durch solche Kriterien bestimmt, das kann die Form sein, das kann der Inhalt sein, die Kamera etc. Salzgeber ist ein Verleih für besondere Filme, weshalb dort die Freude groß ist, daß fünf ihrer Filme dabei sind.



Und das schreibt Salzgeber:  Mit fünf Filmen auf der Berlinale !
 
Wir freuen uns, dass Salzgeber auch in diesem Jahr wieder stark auf der Berlinale vertreten ist. Fünf Filme in drei Sektionen werden in den nächsten zehn Tagen ihre Weltpremieren feiern:

In seinem ersten Langfilm „Young Hearts“ (Generation) erzählt der belgische Regisseur Anthony Schatteman von einer ergreifenden Jugendliebe zwischen zwei 14-jährigen Jungs, aus der sich das Coming-out ganz natürlich entwickelt. Voller Optimismus und Herzenswärme und getragen von den beiden großartigen Newcomern Lou Goossens und Marius De Saeger hat „Young Hearts“ das Zeug zum Klassiker!


„Young Hearts“
ein Film von Anthony Schatteman
BE/NL 2024, 97 Minuten,
niederländisch-französische OF mit deutschen UT
Kinostart: Herbst 2024
Im Verleih von Salzgeber
 

In „Das leere Grab“ (Special) erzählt das deutsch-tansanische Regieduo Agnes Lisa Wegner und Cece Mlay von den Spuren und Traumata, die die einstige deutsche Kolonialherrschaft in tansanischen Familien und Communities bis heute hinterlassen hat – und von der Stärke und Selbstermächtigung der Hinterbliebenen, die sich hartnäckig für eine vollständige Aufklärung einsetzen. „Das leere Grab“ wirft Licht auf ein (auch filmisch) bisher kaum beleuchtetes Kapitel deutscher Geschichte und liefert damit einen wichtigen Beitrag zu der längst überfälligen Aufarbeitung deutscher Kolonialverbrechen.

„Das leere Grab“
ein Film von Agnes Lisa Wegner & Cece Mlay
DE/TZ 2024, 97 Minuten,
OF in Suaheli, Deutsch und Englisch, teilweise mit deutschen UT
Kinostart: 23. Mai 2024
Im Verleih von Salzgeber
 


„The Visitor“ (Panorama), der neue Film von Bruce LaBruce, ist eine radikale Neuinterpretation von Pier Paolo Pasolinis Meisterwerk „Teorema“ (1968). Während bei Pasolini ein Fremder ohne sozialen Hintergrund als erotisch-spiritueller Aufrührer in eine Mailänder Industriellenfamilie eindringt, schickt LaBruce einen Schwarzen Geflüchteten zu einem anarchistisch-queeren Revolutionsakt in die Londoner Upper Class von heute. Selten war Kino so explizit, so blasphemisch, so kinky!


„The Visitor“
ein Film von Bruce LaBruce
UK 2024, 101 Minuten,
englische OF mit deutschen UT
Kinostart: Herbst 2024
Im Verleih von Salzgeber
 


Als der Fotograf Jürgen Baldiga 1993 im Alter von 34 Jahren starb, hinterließ er ein einzigartiges künstlerisches Vermächtnis. Entlang seiner Tagebücher und Bilder sowie über die Erinnerungen von Wegbegleiter:innen zeigt „Baldiga – Entsichertes Herz“ (Panorama) den Künstler nicht nur als bahnbrechenden Fotografen, sondern auch als Aids-Aktivisten und engagierten Kämpfer gegen die Stigmatisierung schwuler Lebensentwürfe. Das Porträt eines radikalen und komplexen Künstlers – und der sagenumwobenen West-Berliner Szene der 80er und frühen 90er Jahre, die Baldiga so einfühlsam und authentisch fotografisch einfing wie niemand sonst.



„Baldiga – Entsichertes Herz“
ein Film von Markus Stein
DE 2024, 92 Minuten, deutsche OF
Kinostart: Herbst 2024
Im Verleih von Salzgeber
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In welcher Welt lebe ich? Wer bin ich? Und wie möchte ich leben? Aus zehntausenden Negativen und dutzenden Tagebüchern der tschechischen Fotografin Libuše Jarcovjákovás hat die Regisseurin Klára Tasovská einen poetischen Filmessay montiert. „Noch bin ich nicht, wer ich sein möchte“ (Panorama) erzählt von einem besonderen Künstlerinnenleben und einer bewegenden Reise in die Freiheit, die sich über sechs Jahrzehnte spannt und von der sowjetisch „normalisierten“ ČSSR der späten 1960er und frühen 70er über das West-Berlin der 80er bis ins Prag nach dem Fall des Eisernen Vorhangs und von heute führt.


„Noch bin ich nicht, wer ich sein möchte“
ein Film von Klára Tasovská
CZ/SK/AT 2024, 90 Minuten,
tschechische OF mit deutschen UT
Kinostart: Frühjahr 2025
Im Verleih von Salzgeber
 

Foto:
Plakat The Visitor


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