spiel2Fraport SKYLINERS – FC Bayern Basketball Ergebnis: 69 : 97

Ivo Ortwein

Weltexpresso (Frankfurt am Main) - Die Fans, sie kamen von nah und sie kamen von fern, ausverkaufte Arena mit 5002 Zuschauern, die Auto-Kennzeichen diesbezüglich eine eindeutige Sprache, und brachten alles mit, um am 12. Spieltag der easyCredit Basketball Bundesliga die Süwag Energie ARENA wieder zum Erschüttern zu bringen! Der FC Bayern Basketball ist mit 9 : 1 Siege Tabellenführer der Liga, und sie kamen nach Frankfurt, um dies eindrucksvoll unter Beweis zu stellen.



spielShowdown: 20:00 Uhr, Anpfiff 1. Viertel: der 7. der Tabelle eröffnet das Spiel konzentriert und attackiert den Tabellenführer, jedoch, die ersten Punkte gelangen dem FCB 0:2. Antwort der Skyliners, 1. Punkt durch ein Foul und einem 3-Punkte Korb, von Jacob Knauf, dass eine Illusion, Skyliners führen 4:2. Es wird besser!

Bereits in diesen ersten Minuten wird allen Anwesenden ersichtlich, das wird ein sehr intensives Spiel, denn es folgen Fouls und Fehlwürfe. Trotz hohen Tempos, bereits am Anfang, steht es nach 4,32 Min nur 5:4. ab diesem Zeitpunkt änderte sich gänzlich das Spiel des Tabellenführers, denn der FCB ging in Manndeckung über und dies bereits ab der Mittellinie.

Die Skyliners ließen sich zunächst nicht beeindrucken und beide Teams erzielten Punkte, sodass, erneutes Staunen, nach rund 7 Minuten, die Frankfurter die Führung ausbauten, auf 15:8.

Ho, Ho, Ho, wollte man da ausrufen, bahnt sich das „Weihnachtswunder vom Main“ an? Für die fantastischen Fans der Teams, tatsächlich auf beiden Seiten, die permanent anfeuern und rhythmisch Klatschen, wie man das mittlerweile bei Basketballspielen kennt, von der 1. Sekunde ein Klasse Auftakt!

spiel1Aber, der FCB hat sich sichtbar „mal kurz geschüttelt“, zauberte faszinierende Spielzüge, die man neidlos anerkennen musste, und plötzlich stand es nur noch 17:15, bei noch 2 Min den 1. Viertel zu spielen. Es wird verbissen um jeden Ball gekämpft, denn der Tabellenführer will sich hier in Frankfurt nicht den Schneid abkaufen lassen - schon steht es 17:18, durch einen sehr schöne 3-Punkte Würfe, von Nahiem Alleyne sowie Comebacker Lorenz Brennek, und das 1. Viertel geht an den FCB, mit 19:22.

2. Viertel: Beachtenswert, wiederum ein sehr guter Start der Skyliners, mehrere Versuche, den Spielstand zu erhöhen, jedoch alle 3-Punkte Würfe fanden nicht den Korb - zu weit, zu knapp oder gänzlich am Korb vorbei geworfen - so viele Punkte darf man nicht liegen lassen!

Dann der Auftritt von Weltmeister Niels Giffey, FCB, der es besser machte und in fünf Minuten neun Punkte erzielte, alles 3-Punkte Würfe, und der Tabellenführer erspielte sich eine komfortable 13 Punkte-Führung, 21:34. Die Frankfurter versuchten mitzuhalten, herausragend Isaiah Swope, Nr.1, der zwölf Punkte beisteuerte, doch er konnte den 17 Punkte-Rückstand nicht wettmachen. Halbzeit, 31:48.

 

3. Viertel: Mit einem furiosen Auftakt starteten die Skyliners in die zweite Halbzeit, kamen auf 36:50 heran und wollten den Fans zeigen, dass sie sich dem Tabellenführer nicht so einfach „hingeben wollen“. Dennoch, es wird bis zum Schluss ein „Uphill-Battle“, ein sehr harter Kampf für die Frankfurter.

Die Klasse, die der FCB besitzt und in den immer wieder fantastisch ausgespielten Spielzügen demonstrierte, selbst wenn etwas „daneben ging“, wurde das mit Einsatz und abgefangenen Bällen kompensiert. Zwangsläufig baute FCB die Führung aus, mit 41:63, d. h. 22-Punkte Rückstand für die Frankfurter. Man muss das mit eigenen Augen gesehen haben, denn die Fans in der Süwag Energie ARENA feuerten die Skyliners weiter an, als ob diese in Führung liegen würden. Coach Klaus Perwas brachte erneut Isaiah Swope, der seine Klasse präsentierte, dem einige 3-Punkte Würfe gelangen und somit verringerte sich der Rückstand auf 16 Punkte, Stand ¾: 50:66. Ich erinnere noch an das eventuell mögliche Weihnachtswunder!

4/4: Die Fans in der Arena gingen definitiv von einem wiederholten run auf den Korb des FCBs aus, jedoch, kam plötzlich der „große Sturm auf“, in Form eines unbeantworteten 12:0 Lauf der Münchener, die den Spielstand auf 50:78 katapultierten. Das macht einen Rückstand von - genau, 28 Punkten.

In dieser Situation spielen die Münchner ihre Klasse noch deutlicher heraus, ihre Spielzüge sind perfekt zelebriert, zeitweise sogar ein wenig überheblich. Tatsächlich wurde es auch etwas leiser, nur etwas leiser in der Halle, denn dieser Rückstand ist schwer aufzuholen. Wenn der geneigte Leser jetzt aber denkt, die Frankfurter haben sich aufgegeben, dann ist das eine Ergebnisgrobe Fehleinschätzung.

Wie so oft, in hart umkämpften Spielen, ist es nicht die eigentliche Niederlage alleine, die analysiert wird, sondern ebenfalls das, „wie“ ein Spiel verloren wurde. Wenn demnach die Fans den Indikator für das „wie“ darstellen, denn hat Frankfurter mit hoch erhobenen Kopf verloren!

Am Ende des Matches stach insbesondere die klare Unterlegenheit beim Rebounding, im Verhältnis 21:36, heraus, die Balleroberung nach einem erfolglosen Korbwurf, sodass die Führung des FCB zu keiner Zeit in Gefahr geriet und der Tabellenführer mit Bravour 69 : 97 das Spiel für sich entschied.

Klaus Perwas (Headcoach SKYLINERS):
„Erst einmal Glückwunsch an den FC Bayern und an Svetislav. Ich denke, sie haben heute ein gutes Spiel gemacht und waren von Beginn an sehr präsent. Wir haben leider nur zwei gute Viertel gespielt. Heute haben wir einen Eindruck davon bekommen, wie eine EuroLeague-Mannschaft auftritt – daraus müssen wir lernen.“

Das nächste Heimspiel: am 10. Januar 2026, Skyliners vs. Chemnitz