warnstreikAm Beispiele Frankfurts: Fahrgäste müssen ohne U-Bahnen und Straßenbahnen durch die Stadt kommen – Dienstag wieder normaler Verkehr erwartet

Redakation

Frankfurt am Main (Weltexpresso) -  Wie angekündigt läuft der Warnstreik im öffentlichen Nahverkehr in Frankfurt am Main seit Montagmorgen, 2. Februar. U-Bahnen und Straßenbahnen sind in ihren Depots geblieben. Fahrgäste können im engen Liniennetz immerhin vielerorts auf Alternativen zurückgreifen, da die Busse, S-Bahnen und Regionalzüge rollen.

Allerdings ist die Mitfahrt nicht überall so bequem wie gewohnt möglich, erklärt die städtische Nahverkehrsgesellschaft traffiQ. „Auch wenn viele Menschen offenbar im Homeoffice tätig sind und so den Nahverkehr entlasten, werden die Busse sehr stark genutzt“, sagt traffiQ-Sprecher Dennis Pfeiffer-Goldmann. Auf fast allen Linien kommt es dadurch zu Verspätungen – besonders auf den Routen, die sonst von U-Bahnen und Straßenbahnen erschlossenen Quartiere mit den S- und Regionalbahnhöfen verbinden, wie die Linien 30, M32, M34 und 64. Da viele Fahrzeuge überfüllt sind, können Fahrerinnen und Fahrer die Türen nicht zügig schließen, was die Abfahrten verzögert. So addieren sich die Verzögerungen auf. „Hier kann jeder mit umsichtigem Verhalten mithelfen, die Einschränkungen für alle möglichst gering zu halten“, appelliert Pfeiffer-Goldmann.

In Frankfurt kam eine zusätzliche Schwierigkeit hinzu. Es gab einen Schienenbruch an der Konstablerwache, die wie die Hauptwache Verkehrsknotenpunkt ist. Das bedeutete für die Fahrgäste völlig neue Erfahrungen, die vielen Angst machte. So gab es an der Station Konstablerwache auf Gleis 3 die Situation, daß einmal die Züge von rechts nach links, ein andermal von links nach rechts fuhren. Das macht Angst. Aber es ging alles gut.  

Zudem gibt es laut RMV-Fahrplanauskunft Ausfälle, Verspätungen und Umleitun­gen auf den S-Bahn-Linien S1 bis S5, eben wegen des Schienenbruchs an der Konstablerwache. Hier verkehren seit dem Morgen nur die S6, S8 und S9. Die S7 entfällt seit Freitagabend wegen Bauarbeiten zwischen Hauptbahnhof und Stadion.

Nachdem der Warnstreik in der Nacht endet, soll der Betrieb bei U-Bahnen und Straßenbahnen gegen 3 Uhr wieder anlaufen. Für Dienstag, 3. Februar, rechnet traffiQ mit normalem Betrieb im Frankfurter Nahverkehr.

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