visitfrankfurt1In Frankfurt leuchtete der Weihnachtsbaumgestern, am 6. Januar zum letzten Mal

Siegrid Püschel

Frankfurt am Main (Welötexpresso) - Ganz selten nur sieht man Frankfurt unter einer zarten, weißen Schneedecke so wie am Morgen des 6. Januars. Ob das wohl das Abschiedsgeschenk des Frankfurter Weihnachtsbaumes ist? Nachdem der Weihnachtsmarkt nun schon seit fast drei Wochen vorbei ist, endet kurz nach Jahresbeginn auch die Zeit des Weihnachtsbaumes „Frau Holle“. Leider. Aber noch in diesem Jahr kommt dann an seinem Ende ein neuer Baum. 

Der wohl schönste Baum der letzten Jahrzehnte begeisterte hunderttausende Weihnachtsmarktbesucherinnen und -besucher und schmückte an Heiligabend beim Großen Stadtgeläute sowie über die Feiertage bis jetzt den weihnachtlichen Römerberg. Er gehört einfach zum weihnachtlichen Gefühl dazu. Der Weihnachtsbaum. Nun heißt es aber Abschied nehmen, denn heute, am Mittwoch, 7. Januar, wird das Team um Weihnachtsbaumkosmetiker Jörg Renneissen mit dem Rückbau beginnen. Zunächst werden Lichterketten und Schleifen entfernt, dann wird der Baum entastet. Anschließend wird der verbliebene Stamm am Freitag, 9. Januar, mit Hilfe der Berufsfeuerwehr Frankfurt aus seiner Halterung gehoben.

Noch vor Ort wird der Stamm dann zerlegt und vom Bauhof Schlüchtern im Auftrag der Baumpaten, der Touristischen Arbeitsgemeinschaft Bergwinkel, verladen. Nach der notwendigen Trocknungszeit des Holzes wird es später von den Beruflichen Schulen in Schlüchtern zu einem überdimensionalen Bingo-Spiel, also zu großen Kugeln, weiterverarbeitet. Da der Baum nicht nur technisch, sondern auch gesellschaftlich nachhaltig verwertet werden soll, wird dieses Spiel dann natürlich auch zum Einsatz kommen. Sicher auch in Frankfurt.

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