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Drei weitere Vorträge aus der Reihe zur baltischen Geschichte jetzt auf dem YouTube-Kanal des Kulturforums abrufbar

Redaktion

Berlin (Weltexpresso) - „Liefland ist ein Bliefland“ hieß es vor über 500 Jahren in einem Lied. Seit dem 13. Jahrhundert war die Region, die dem heutigen Estland und Lettland entspricht, Einwanderungsland vor allem für Menschen aus den deutschen Landen. Ritter, die dem Deutschen Orden beigetreten waren, Hansekaufleute, die sich in den blühenden Städten niederließen, oder Handwerker, sie alle kamen nach Livland, um dort zu bleiben.

polonisierungUnter der Herrschaft von Deutschem Orden und den (Erz-)Bischöfen von Riga, Dorpat, Kurland und Ösel-Wiek. Doch mit der Reformation zerbrach diese mittelalterliche Ordnung. Livland fiel unter wechselnde Herrschaft seiner mächtigen Nachbarn. Und Litauen ging weiterhin einen eigenen Weg, in Personalunion mit Polen verbunden.

ostsee

Von allen diesen Entwicklungen berichten unsere Experten in den Vorträgen der zweiten Staffel unserer ZOOM-Reihe: „Spielball der Nachbarn. Livland von der Reformation bis 1710“ von unserem Kollegen Martin Pabst, „Polonisierung und Teilung. Litauen von 1569 bis 1914“ von Mathias Niendorf, Professor an der Universität Greifswald, und „Die Ostseeprovinzen Russlands. Estland / Livland / Kurland 1710/95 bis 1914“ von Gvido Straube, Professor an der Universität Lettlands in Riga.


Spannende Unterhaltung!




Die Reihe „Das Baltikum – unser unbekannter Nachbar“ ist ein gemeinsames Projekt der Europäischen Akademie Mecklenburg-Vorpommern und des Deutschen Kulturforums östliches Europa. Die Vorträge dieser Staffel wurden gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung Mecklenburg-Vorpommern.

Fotos:
Grafiken: © Deutsches Kulturforum östliches Europa