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Sarah Pearse wagt sich an ein schwieriges Thema und schreibt einen düsteren, aber intensiv packenden Thriller bei GoldmannClaudia Schulmerich
Frankfurt am Main (Weltexpresso) - Eigentlich geht es mir auf die Nerven, daß neuerdings fast alle ermittelnden Kommissare Lebensbewältigungs- und/oder Partnerprobleme haben. so geht es - und zwar massiv - auch Detective Inspector Elin Warner, als sie aus London mit ihrem Freund zur Verlobungsfeier ihres Bruders in die Schweiz reist. Ihre Probleme sind sogar so massiv, daß sie seit vielen Monaten beurlaubt ist und sich jetzt entscheiden muß, ob sie überhaupt wieder in den Dienst will. Ihr Freund Will ist ein ruhiger Vertreter und für Elin ein Fels in der Brandung. Er ist zuverlässig, kann alles und tut auch alles. Doch, das ist wahr und kein Hinterhalt des Krimis oder der Rezensentin.
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Martin Suter über Bastian Schweinsteiger bei Diogenes
Hartwig Handball
Frankfurt am Main (Weltexpresso) – Gut, ich gebe es zu, ich lese zwar Bücher, aber selten bespreche ich sie. Aber bei BASTIAN SCHWEINSTEIGER bin ich dran, sagten die in der Redaktion. Und: Es hat überhaupt nicht wehgetan! Nur sehr lange gedauert! Zuviel Süßspeise auf einen Schlag vertrage ich halt nicht.
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Ein Toskana-Krimi mit Gabbiano und Carlucci aus dem Heyne Verlag
Claudia Schulmerich
Frankfurt am Main (Weltexpresso) – Zugegeben, dieser Krimi, bzw. seine Besprechung leidet darunter, daß direkt davor mit PROVENZALISCHE TÄUSCHUNG der neunte Fall für Pierre Durand von Sophie Bonnet gelesen und besprochen wurde. Dieser Krimi hatte einen so gut aufbereiteten historischen Hintergrund, daß über Füllsel hinweggesehen werden konnte, die auch in SCHWARZE TAGE auftreten, ohne daß allerdings ein Äquivalent das Geschwätzige ausgliche. Und beide Male: einmal in der Provence und hier in der Toskana, konkret in Florenz, geht es um Trüffel.
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Lea Adam bringt mit Milo eine taffe Hamburger Ermittlerin, die ein Partnerproblem hatClaudia Schulmerich8
Frankfurt am Main (Weltexpresso) – Also, wenn nicht diese penetranten Szenen wären, in denen die Autorin, hinter der sich zwei Autorinnen verstecken, Hauptfigur Jagoda Milosevic, genannt MILO, mit ihrer Frau/Freundin lesbisch zu Gange ist, oder sich ständig darüber Gedanken macht, was andere dazu sagen, dann wäre das ein ganz toller Krimi geworden. So ist es ein recht guter, dem es gelingt das Problem mit den Männern und den Frauen, das ja nur dann eines ist, wenn sexuelle und psychische Gewalt im Spiel ist, auf genau dieser Ebene finten-, blut – und leichenreich zu beschreiben.
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Christoph Sachße stellt den Gedenkband zum 175. Geburtstag zusammen, Teil 4/4
Claudia Schulmerich
Frankfurt am Main (Weltexpresso) – Ja, es macht Spaß, den Lebensweg des als William Merton Geborenen genauer zu verfolgen. Dabei fällt auf, daß er nicht nur hinsichtlich als Großindustrieller (Metallgesellschaft) und Sozialreformer zwei Seelen in einer Brust hat, sondern auch die Herkunft des Vaters aus London und das Zuhausesein in Frankfurt zwei Seiten bleiben. Denn er ließ erst als Fünfzigjähriger, also 1898 seinen Geburtsnamen William in Wilhelm eindeutschen und auch zuvor war es erst seine Heirat mit der Frankfurterin Emma Ladenburg1877 und ein Jahr zuvor sein Eintritt in die Frankfurter Firma Cohn sein Bekenntnis zu Frankfurt als Lebensmittelpunkt.
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