Bildschirmfoto 2022 05 01 um 03.50.25Irmgard Keuns NACH MITTERNACHT, Frankfurt liest ein Buch 2. – 15. Mai 2022, Teil 5

Claudia Schulmerich

Frankfurt am Main (Weltexpresso) – Nachgetragene Liebe nennt man so was wohl. Denn ich kenne Irmgard Keun (6. Februar 1905 Berlin – 5. Mai 1982 Köln) schon lange, das heißt, seit den Sechziger Jahren, als ich mich unsterblich in das Werk von Joseph Roth verliebte, der sie zwei Jahre lang liebte, aber wohl nicht ausdauernd genug – oder lag es an ihr? Das alles soll ein andermal näher beleuchtet werden, aber daß Irmgard Keun mir ab da eigentlich bekannt war und ich dann auch einige Romane von ihr las, hätte – mit meinem heutigen Blick – eine festere Beziehung zu dieser Frau bedeuten müssen.

SchnablNLSoeben ist im folio-Verlag ihr Roman MEISTERWERK erschienen

Anna von Stillmark

Wien (Weltexpresso) - „Das Treppenhaus verriet das Regime, das in die Krise geraten war. Von den halb weiß, halb gelb gestrichenen Wänden löste sich der Putz und sammelte sich in Flocken auf den Stufen. Hier war das letzte Mal gefegt und das Geländer poliert worden, als Tito, der große Nichtleser, noch lebte. Er musste über seinen Einfall laut lachen, dem Echo hörte er an, dass er nervös klang.“

aowasaSerie: DIE KRIMIBESTENLISTE im April 2022, Teil 10

Claudia Schulmerich

Frankfurt am Main (Weltexpresso) – Ich mag es, wenn ich gefordert bin. Wenn mir ein Buch abverlangt, meinen eigenen Kopf gebrauchen zu müssen, damit die Worte und Sätze über ihren wortwörtliche Bedeutung hinaus auch einen erklärenden Sinn erhalten, die Voraussetzung für Verstehen, für Interpretieren. Das kann man bei den Aosawa-Morden reichlich üben!

Bildschirmfoto 2022 04 28 um 00.36.18Die Bern-Zürich-Ermittlerconnection dreht diesmal auf und fast durch

Claudia Schulmerich

Frankfurt am Main (Weltexpresso) – Kennengelernt habe ich Christine Brand, nein, nicht persönlich, sondern literarisch durch ihre Gerichtsreportagen, die sie in WAHRE VERBRECHEN knallhart zusammenfaßte. Danach hat die, wie sie selbst schreibt, in der Welt herumvagabundierende Autorin wahre Fälle zum Anlaß genommen, daraus fiktive Kriminalromane zu verfassen, die Zweierlei gemeinsam haben: sie werden immer länger (über 500 Seiten) und sie lassen eine ganze Ermittlergruppe auftreten, deren Individuen in jedem der bisher vier Bände – BLIND, DIE PATIENTIN, DER BRUDER, jetzt neu DER UNBEKANNTE – insgesamt auftreten, aber in jedem unterschiedliche Anteile haben.

Bildschirmfoto 2022 04 24 um 21.39.22European Union Prize for Literature (EUPL) wurde für das Jahr 2022 ausgesprochen

Redaktion

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