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MEIN ERSTAUNLICHER HANG ZU FEHLTRITTEN. Bernardo Zannoni zeigt, daß Tiere die besseren Menschen sein können, Teil 2/2Claudia Schulmerich
Frankfurt am Main (Weltexpresso) – Im Allgemeinwissen sind die Steinmarder nachtaktive Tiere, leben vereinzelt und halten sich in der Umgebung von Menschen auf. Auf jeden Fall verkauft die Mutter den durch einen Unfall zusätzlich in der Bewegung behinderten Archy für eineinhalb Hühner an den alten Fuchs Fëdor, der für Archy erst ein Quell der Angst, ist dann der Erkenntnis wird. Er kann nämlich lesen, glaubt an Gott, hat eine Bibel und will Archy bekehren.
Weiterlesen: Vom Werdegang und den Erfahrungen des Steinmarders Archy
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Geschichten über die Liebe von John Burnside, Penguin VerlagClaudia Schulmerich
Frankfurt am Main (Weltexpresso) – Glauben Sie John Burnside nur nicht! Um ‚die Liebe‘ soll es gehen. Die Hauptzeile seines Titels ist da schon ehrlicher, da sind die Wörtchen „So etwas wie…“ ja schon die Distanzierung zum folgenden „Glück“. Glück ist Glück, „so was wie“ bleibt ein Surrogat, ein Ersatz für Glück, für echtes Glück. Und schon hat uns Burnside überführt. Was soll das denn sein, echtes Glück? Das zeigt doch auch, daß man dem Glück nicht über den Weg traut. Dann muß es auch noch echt sein, als ob es falsches Glück gäbe. Ja, gibt es in der Tat. Aber auch das falsche Glück wäre für John Burnside SO WAS WIE GLÜCK. So kommen wir nicht weiter.
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Im Rahmen von FRANKFURTER PREMIERE am Dienstag, 25. Juli, Frankfurt, Villa Emma MetzlerSiegrid Püschel
Frankfurt am Main (Weltexpresso) - Russlands Angriff auf die Ukraine ist Yevgeniy Breygers jüngstem Gedichtband buchstäblich eingeschrieben: "*Nach dieser Zeile bricht der Krieg aus", heißt es nach nur wenigen Versen. Der im ukrainischen Charkiw geborene Lyriker setzt ganz neu an und schreibt Frieden ohne Krieg (kookbooks).
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Ein Fall für Journalistin Allie Burns von Val McDermidClaudia Schulmerich
Frankfurt am Main (Weltexpresso) – Wie schade! Den Vorgängerkrimi 1979 – JÄGERIN UND GEJAGTE fand ich richtig gut, freute mich auf die Fortsetzung 10 Jahre später und die Geschichte selbst hat ja auch was, aber das Drumherum, die Wahrnehmung des Ostblocks, insbesondere der DDR in ihren letzten Zügen, ist so was von primitiv und einfach unwürdig für jemanden, der sich im Buch auf John le Carré beruft. Der wußte zu differenzieren und hat keine Schwarz-Weiß-Märchen erzählt.
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Ein überraschend eindrucksvoller, sensibler Krimi über einen maorischen Serienmörder in NeuseelandClaudia Schulmerich
Frankfurt am Main (Weltexpresso) – Michael Bennett (Ngati Pikiao, Ngati Whakaue) arbeitet als preisgekrönter Regisseur, Produzent und Showrunner für Film und Fernsehen in Neuseeland (Aotearoa), heißt es in der Presseankündigung. Aha, es handelt sich um einen indigenen Autor, der „authentische Einblicke in die Māori-Kultur gibt“. Das stimmt und die ganze Lektüre hindurch spürt man einen Ernst und eine Wahrheit, die einnimmt.
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