HranaPEN Deutschland wendet sich an den Iran

Redaktion

Darmstadt (Weltexpresso) - Das PEN-Zentrum Deutschland protestiert mit aller Entschiedenheit gegen das Todesurteil gegen den iranischen Dichter, Publizisten und Umweltaktivisten Peyman Farahavar, bekannt unter dem Pseudonym „Sheyda“. Farahavar wurde am 6. Mai 2025 wegen angeblicher „Kriegsführung gegen Gott“ („Moharebeh“), „bewaffneter Rebellion“ („Baghi“) und „Propaganda gegen die Regierung“ zum Tode verurteilt. Die Vorwürfe gründen ausschließlich auf seiner literarischen und gesellschaftskritischen Arbeit, mit der er sich insbesondere gegen Umweltzerstörung und strukturelle Missstände in der Provinz Gilan wendet.

Bildschirmfoto 2025 05 08 um 00.51.33Angehörige israelischer Geiseln haben nach Medienberichten mit Bestürzung auf Äußerungen von US-Präsident Donald Trump reagiert, wonach drei weitere Entführte gestorben seien

Redaktion tachles

Tel Aviv (Weltexpresso) - Cherut Nimrodi, Mutter eines in den Gazastreifen entführten Soldaten, sagte im Gespräch mit dem israelischen Nachrichtenportal «ynet», sie habe die Sorge, es gebe Informationen, die den Familien vorenthalten werden. Sie gehöre zu einer von insgesamt drei Familien von Geiseln, deren Schicksal unklar sei, sagte Nimrodi. Seit ihr Sohn am 7. Oktober 2023 entführt worden war, habe es kein Lebenszeichen mehr von ihm gegeben.

Bildschirmfoto 2025 05 06 um 03.32.19Zur Debatte stehen Hilfsgüter für Gaza

Redaktion tachles

Tel Aviv (Weltexpresso) - Bei der nächtlichen Sitzung am Sonntag des israelischen Sicherheitskabinetts ist es nach Berichten mehrerer Medien zu einem Streit über die Wiederaufnahme der blockierten Hilfslieferungen in den Gazastreifen gekommen.

Bildschirmfoto 2025 05 07 um 08.57.43Der rechtsextreme israelische Finanzminister Bezalel Smotrich hat eine vollständige Zerstörung des Gazastreifens und Vertreibung der Einwohner in Aussicht gestellt

Redaktion tachles

Jerusalem (Weltexpresso) - Smotrich sprach auf einer Siedlerkonferenz im Westjordanland und antwortete auf die Frage, wie für ihn ein Sieg im Gaza-Krieg aussehe: «Gaza total zerstört.»
Die Einwohner sollten ganz im Süden des Küstenstreifens, südlich der ehemaligen israelischen Siedlung Morag, in einer «humanitären Zone» konzentriert werden, sagte Smotrich weiter.
Von dort aus sollten die Einwohner dann in grosser Zahl den Gazastreifen verlassen und in Drittländer gehen. Innerhalb eines halben Jahres werde es im Gazastreifen keine Hamas mehr geben, meinte der Minister.

Bildschirmfoto 2025 05 05 um 02.21.35Kriegsende-Gedenken in Neuengamme

Redaktion tachles

Hamburg (Weltexpresso) - Vor dem Hintergrund des russischen Angriffskriegs in der Ukraine und autokratischer Bestrebungen weltweit hat Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) zur Verteidigung und Bewahrung eines geeinten Europa aufgerufen.