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Wiedergesehen, Wiedergelesen, Wiedergehört, Teil 20
Hanno Lustig
Köln (Weltexpresso) – Nur DIE FILIALE von Veit Etzold und DAS PROFIL von Hubertus Borck, zwei deutsche Krimis vertrauen ihrem Titel ohne wenn und aber. Dagegen brauchen die zwei amerikanischen Kriminalromane einen Untertitel. Jean Hanff Korelitz’ DER PLOTT ist „Eine todsichere Geschichte“ und DER TAUSCH von Julie Clark geht um „Zwei Frauen. Zwei Tickets. Und nur ein Ausweg.“ Wonach wählen Krimikäufer ihren Krimi aus? Die meisten nicht nach dem Titel; entweder ist der Autor bekannt oder - und das sieht man in den Buchhandlungen! - es werden die Inhaltsangaben studiert und auch im buch geblättert.
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Felicitas Schubert
Berlin (Weltexpresso) - »Dies könnte der Roman der Letzten Generation sein: Skispringen im Treibhausklima, während die schönsten Frühlingstage verdächtig und die Libellen immer größer werden. Zeit für Lisa und Joshua, ›jeglicher Future-Flauheit abzuschwören‹, Allianzen zu schmieden und vom Meteoriten bis zum Chupa-Chup sämtliche verfügbaren Energien zu bündeln – und dazu gehören insbesondere auch die Kräfte der Kunst und eine leuchtende Sprache.«
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Claudia Schulmerich
Frankfurt am Main (Weltexpresso) - πάντα ῥεῖ sagten dazu die Griechen und meinten, daß sich die Dinge weiterentwickeln und wandeln müssen, wenn sie bleiben sollen, wie sie sind. Nein, kein Widerspruch, sondern eine Erklärung dafür, wie sehr die Macher von FRANKFURT LIEST EIN BUCH, das Panta rei, das Fließen des biesherigen Erfolges in die richtige Bahn bringen. Bisher waren die Auftaktveranstaltungen des Frankfurter Lesefests, immer in der Deutschen Nationalbibliothek, auf der Bühne besetzt mit Repräsentanten der Frankfurter Kulturpolitik, vorneweg der jeweilige Kulturdezernent etc. Bislang waren die immer frankfurtspezfischen ausgesuchten Bücher gerne auch von historischem Interesse: die Weimarere Republik, das Dritte Reich, die Nachkriegszeit, die sich lange hinzog. Zum ersten Mal ist nun ein literarisches Debüt ausgesucht, das es zudem auf Anhieb zur Aufwahl der letzten Sechs des Deutschen Buchpreises 2020 geschafft hatte. Zum ersten Mal spielt ein Roman in der gerade vergangenen Zeit, die die meisten Frankfurter selbst erlebt haben. Zum ersten Mal ist es eine Schriftstellerin aus dem Migrantenmileu. Zum ersten Mal ist nicht die Innenstadt, das Westend oder Nordend Schauplatz, sondern der westliche Industrievorort Nied.
Weiterlesen: Eröffnungsveranstaltung am 24. April, Deutsche Nationalbibliothek
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Serie: Frankfurt liest ein Buch vom 24. April bis 7. Mai: Deniz Ohde STREULICHT, Teil 2
Claudia Schulmerich
Frankfurt am Main (Weltexpresso) – Sabine Baumann (links), Vorsitzende FRANKFURT LIEST EIN BUCH hatte zur Pressekonferenz in einen besonderen Ort eingeladen: Villa Orange in der Hebelstraße 1 im Nordend. Angenehm, dachte ich beim Hineinkommen und war dann verblüfft, daß das Hotel seit Anfang an ein wesentlicher Unterstützer des Frankfurter Lesefestes ist und die jeweiligen Protagonisten zum Übernachten einlädt. Prima. Nur die kleine Bibliothek im Souterrain, die kann jetzt STREULICHT von Deniz Ohde gut gebrauchen.
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Helga Faber
Frankfurt am Main (Weltexpresso) - ‚Will’s Book‘, das ist das „First Folio“, die erste gedruckte Sammlung der Dramen William Shakespeares.Die Sammlung erschien 1623 in London, sieben Jahre nach Shakespeares Tod, wurde aber bereits im Vorjahr auf der Frankfurter Buchmesse, dem damals schon wichtigsten Buchmarkt, vorgestellt. Einige der berühmtesten Werke Shakespeares, darunter ‚Macbeth‘ und ‚Julius Caesar‘, wurden allein durch das „Folio“ für die Nachwelt gerettet.
Weiterlesen: WILL’S BOOK – 400 JAHRE SHAKESPEARE’S FIRST FOLIO
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