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erhält den Ludwig-Börne-Preis 2026
Claudia Schulmerich
Frankfurt am Main - Der Vorstand der Ludwig-Börne-Stiftung hat am Dienstag mitgeteilt, daß sein gewählter Preisrichter Reinhard Müller den in Australien geborenen, in England lehrenden und im Deutschen Fernsehen in vielen Sendungen hauptsächlich zur Geschichte Deutschlands berichtenden Historiker Christopher Clark als Preisträger des Ludwig-Börne-Preises für das Jahr 2026 ausgewählt hat. Das ist in doppelter Hinsicht interessant. Denn normalerweise werden Preise von meist in ungerader Zahl fungierenden Jurys entschieden. ABER und es ist ein großes ABER, wer je in einer Jury saß und die Diskussionen miterlebte, erlebt eben auch, daß am Schluß derjenige, auf den sich alle einigen können, weder der Beste, noch der Hervorstechendste, noch der Neuerer, noch der ..., sondern eben einer ohne viel Ecken und Kanten der Durchschnittlichste ist.
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Themenabend anlässlich des 40. Todestages von Rolf Bossert am 17. Februar in Berlin Redaktion
Berlin (Weltexpresso) - Literatur und Politik stehen in kommunistischen Diktaturen in einem Spannungsverhältnis von Anpassung, Widerspruch und innerer Distanz. Schreiben kann zur Gefahr werden – und zugleich zum Ort der Selbstbehauptung. Anlässlich des 40. Todestages des rumäniendeutschen Schriftstellers Rolf Bossert widmet sich der Themenabend den Bedingungen literarischen Arbeitens unter diktatorischer Herrschaft.
Weiterlesen: »Wo sind wir, was wir sind« – Existieren und Schreiben in der kommunistischen Diktatur
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Serie: DAM PREIS 2026: Die 23 besten Bauten in\aus Deutschland, Teil 2Redaktion
Frankfurt am Main (Weltexpresso) -
ARETZ DÜRR ARCHITEKTUR
Wohnen F // 9, Modulare Nachverdichtung, Köln
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Serie: DAM PREIS 2026: Die 23 besten Bauten in\aus Deutschland, Teil 1Redaktion
Frankfurt am Main (Weltexpresso) - Die Jury zeigte sich besonders beeindruckt von der Herangehensweise, die ehemalige Lagerhalle eines Güterbahnhofs in einen einladenden Treffpunkt zu verwandeln: Das Team von Peter Grundmann Architekten hat hier in enger Kooperation mit dem gemeinnützigen Verein KUNSTrePUBLIK e. V. mit überdurchschnittlich viel eigener Handarbeit sowie bescheidenem (und eingehaltenem!) Budget die vormals eingeschossige Halle mit einer leichten Stahl-Glas-Konstruktion umhüllt und um ein Geschoss erweitert.
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PREMIERE IM BERLINER SCHLOSSPARK THEATER im Januar
Wolfgang Mielke
Berlin (Weltexpresso) - #"Es gibt nicht Gutes, außer man tut es!"# - ist einer der bekanntesten Aussprüche Erich Kästners (1899 – 1974). - Das #"Gute"# hier: Dass das Schlosspark Theater Berlin an Erich Kästner erinnert. Und zwar in einem als "Revue" bezeichneten Abend von Philipp Tiedemann (*1969). - Der Titel ist eine Abwandlung des berühmtesten Buches von Erich Kästner #"Emil und die Detektive"# (1929). Also treten die Darsteller auch als (große) Kinder auf, mit kurzen Hosen und Kleidung, die an die Entstehungszeit des Buches erinnert. - Auch mit einer großen Lupe, es sollen ja Detektive sein. Entdeckt werden soll aber nicht der Verbrecher der Geschichte, sondern der Autor Erich Kästner.
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