Bildschirmfoto 2026 02 17 um 00.52.51Hessen-Empfang feiert zehnjähriges Bestehen der Hessen Film & Medien

Redaktion

Wiesbaden/Berlin (WEltexpresso) - Zehn Jahre nach Gründung der Hessen Film & Medien ist die hessische Filmförderung bei der 76. Berlinale so stark vertreten wie noch nie: Sechs geförderte Produktionen werden in verschiedenen Sektionen gezeigt. Dieser Erfolg und der zehnte Geburtstag von Hessen Film & Medien wurden heute beim „Äppleritivo“-Empfang in der hessischen Landesvertretung in Berlin gefeiert.

NINADie 76. Berlinale vom 12. bis 22. Februar 2026, Teil 15


Claudia Schulmerich

Berlin (Weltexpresso) - Kunst, Bildende Kunst, ist ein gerne aufgegriffenes Thema in Filmen, schon weil der Schauwert von bunten Bildern auf einer großen Leinwand einfach reizt und außerdem Künstler schön kompliziert sind und man eine Menge psychologischer Fragen nebenbei erledigen kann. Doch eine 8 jährige als Künstlerin in Bulgarien, das ist dann doch etwas sehr Ungewöhnliches, erst recht, wenn Mihail (Galin Stoev ), der nach dem Tod seiner Frau in Bulgarien in den 90er Jahren, nach Montreal geflohen ist, mitsamt seiner damals kleinen Tochter Roza. Er ist Kunstexperte, wird oft als Kurator von Kunstausstellungen engagiert und soll jetzt im Auftrag eines wichtigen Sammlers nach Bulgarien fliegen, um herauszubekommen, ob das alles stimmt mit dem kleinen Mädchen als Malerin und ob die Bilder so sensationell sind, wie publiziert. Dann soll er sie kaufen.

202608333 1 ORGDie 76. Berlinale vom 12. bis 22. Februar 2026, Teil 14

Hanswerner Kruse

Berlin (Weltexpresso) – Dieser weiterer Familienfilm im Wettbewerb ist wie ein Tanz, um den es im weitesten Sinn auch geht. Doch das weiß man zunächst nicht, wie so vieles in der folgenden Geschichte. Lange erzählerische Szenen wechseln sich gelegentlich mit schnell aneinandergeschnittenen wilden Episoden ab. Bilder oder Miniszenen blitzen auf. 

CHINESISCHDie 76. Berlinale vom 12. bis 22. Februar 2026, Teil 13


Claudia Schulmerich

Berlin (Weltexpresso) - Nach zwei gewichtigen historischen und wirklich sehr gut gemachten Filmen kommt am Abend ein Film aus Singapur daher, der eigentlich ruinöse, echt schwierige Lebensbedingungen einzelner auf so leichte und positive Art beantwortet, dass man beschwingt nach 157 Minuten das Kino verläßt. Was kann man Wichtigeres über einen Film sagen, als dass er einen mit neuer Energie aus dem Kino entläßt.

roseDie 76. Berlinale vom 12. bis 22. Februar 2026, Teil 12


Claudia Schulmerich

Berlin (Weltexpresso) - Ein unheimlicher Film und eine grandiose Sandra Hüller, die hier eine Frau spielt, die einen Mann spielt. Und wie der Regisseur erzählen wird, basiert auch dieser Film auf einer wahren Begebenheit. Genau am Geburtstag des Regisseurs wurde die Frau, die Vorbild für ROSE ist, als letzte Frau wegen Sodomie hingerichtet. Zwar war dies nicht ihr Vergehen, aber sie hatte, da sie als Mann durchgehen mußte und das beweisen mußte, sich Behelfsmittel verschafft, die heute als Dildo genannt, damals als Einführung von toten Gegenständen in Geschlechtsorgane eben Sodomie genannt wurden. Meine Güte. Dabei ist alles ganz einfach.