Fluestern Waelder1Serie: Die anlaufenden Filme in deutschen Kinos vom 19. Februar 2026, Teil 1

Margarete Ohly-Wüst

Frankfurt am Main (Weltexpresso) – Michel Munier erzählt seinem Sohn, dem Filmemacher Vincent Munier, und seinem Enkel Simon, dass die wichtigste Eigenschaft während seiner Streifzüge durch die alten, moosbedeckten Wälder der Vogesen die Geduld sei.

Serie: Die anlaufenden Filme in deutschen Kinos vom Donnerstag, 12. Februar 2026, Teil 

Redaktion

Berlin (Weltexpresso) - 

Queen at sea Die 76. Berlinale vom 12. bis 22. Februar 2026, Wettbewerb Teil 18


Claudia Schulmerich

Berlin (Weltexpresso) - Klären wir erst einmal den Titel. Im Englischen heißt es, wenn jemand in Gefahr gerät, er ist ‚at Sea‘. Hier ist als Erstes Leslie (Anna Calder-Marshall ) in Gefahr, weil sie in ihrer fortgeschrittenen Demenz in Situationen gerät, wo sie kein selbstbestimmten Individuum mehr sein kann und sich die Frage stellt, ob sie für andere Menschen nur noch Handlungsmasse ist und ob das erlaubt oder verhindert werden muß.

meine frauDie 76. Berlinale vom 12. bis 22. Februar 2026, Wettbewerb Teil 16

Claudia Schulmerich

Berlin (Weltexpresso) - Später wird die so ernsthafte und einfach sympathische Regisseurin Angela Schanelec sagen, die Idee zum Film sei ihr durch eine Baustelle bei ihr um die Ecke in Berlin am Kurfürstendamm gekommen. Wir erleben am Anfang des Films eine Pause auf einer Baustelle, wo die Bauarbeiter im anliegenden Bauwagen zusammensitzen. Zuvor hatte sich Thomas (Vladimir Vulević), der Kranführer,  mit den beiden jungen Frauen ausgetauscht, die für den Ablauf verantwortlich sind. Da kommt ein Anruf seiner Frau Carla (Agathe Bonitzer), er solle sie im Krankenhaus abholen, was er tut und sie weinend auf einer Bank vorfindet.

WolframDie 76. Berlinale vom 12. bis 22. Februar 2026, Wettbewerb Teil 17


Claudia Schulmerich

Berlin (Weltexpresso) - Ein Western. Ein indigener Western aus Australien?! Auf die Idee muß man erst einmal kommen. Der australische Aborigines-Regisseur Thornton Warwick hatte sie schon in der Jugend, als er aus einem amerikanischen Western kommend, erkannte: „Die Rothäute, die Indianer, das sind ja wir!“, denn als gesellschaftlich unterdrückte, geächtete und rechtlose Ureinwohner enthüllt sich deren gnadenlose Schicksal teils erst heute.