Nach dem Tod von Chamenei
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Iranische Staatsmedien bestätigen den Tod des iranischen Religionsführers - Jubel auf Irans Strassen
Redaktion tachles
Teheran (Weltexpresso) - Der schwarze Turban als Zeichen der Abstammung vom Propheten Mohammed, der weiße Bart und eine Brille mit feinem Rahmen waren seine Markenzeichen. Sein Foto prangte in allen iranischen Regierungsstellen neben dem Bild des verstorbenen Revolutionsführers Ruhollah Chomeini. Bis zu seinem Tod bei einem israelischen Luftangriff war Ali Chamenei, Irans Religionsführer, der mächtigste Mann der Islamischen Republik. Er wurde 86 Jahre alt.
Irans Emanzipation statt Hamans Erbe
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Kommentar zum israelisch-amerikanischen Krieg gegen Iran und dem Fall des Religionsführers
Ives Kugelmann
Iran (Weltexpresso) - Analogien sind oft wohlklingend und irreführend, Mythologien verführerisch, und die Spiegelung der Gegenwart im Vergangenen gleicht einer fehlbaren Lotterie. Der israelisch-amerikanische Schlag gegen Iran am Vorabend des Purimfestes verändert den Nahen Osten und fügt ein neues Kapitel in der langen persisch-jüdischen Geschichte sowie in der vergleichsweise kurzen amerikanisch-iranischen hinzu – mit offenem Ausgang, aber veränderten Kräfteverhältnissen.
Kommen, Staunen, Genießen
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Unterwegs auf Eis und Kufen: historische Zeugnisse höfischen Wintersports
Sabine Zoller
Stuttgart (Weltexpresso) - Die Faszination für den Wintersport ist keine Erfindung der Moderne, betonen die Staatlichen Schlösser und Gärten in Baden-Württemberg und verweisen auf ihre kostbaren Exponste die das belegen. Bereits im 17. Jahrhundert begeisterte sich sowohl die vornehme Welt als auch das einfache Volk für das Gleiten über gefrorene und verschneite Landschaften – aus Vergnügen, zur Fortbewegung oder als gesellschaftliches Ereignis. Mehrere Monumente der Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg bewahren eindrucksvolle Zeugnisse dieser frühen Wintersportkultur.
OLDBOY
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Im Rahmen der Best of Cinema Reihe kommt der koreanische Klassiker in 4K restauriert hauptsächlich am Dienstag, 3. März 2026zurück ins Kino
Margarete Ohly-Wüst
Frankfurt am Main (Weltexpresso) - Am Abend des vierten Geburtstags seiner Tochter muss der Geschäftsmann Oh Dae-su (Choi Min-sik) sturzbetrunken von einer Polizeistation abgeholt werden, wird dann aber von Unbekannten entführt und ohne erkennbaren Grund in einen fensterlosen Raum gesperrt. Sein einziger Kontakt zur Außenwelt ist ein Fernseher, über den er eines Tages aus den Nachrichten erfährt, dass seine Frau ermordet worden ist und er dafür verantwortlich gemacht wird.
Abenteuer in Japan und Korea
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Live-Multivision von Bastian Maria in Friedberg
Siegrid Püschel
Friedberg (Weltexpresso) - Es ist ein Abenteuer für 180 Tage, das Reisefotograf Bastian Maria samt Frau und Kind auf Ihrer Reise durch Japan und Korea erleben. Die junge Familie steigt mit ihrem Rucksack in fremde Autos, Ungewissheit vor Augen, lernt asiatische Fahrstile und Straßen kennen, entdeckt die Wunder Japans und Südkoreas und taucht ein in die faszinierenden Kulturen.
Chamenei ist tot
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Trump meldet nach Netanyahu den Tod von Irans oberstem Anführer - Jubel auf Irans Straßen
Redaktion tachles
Teheran (Weltexpresso) - Irans Staatsoberhaupt und Religionsführer Ajatollah Ali Chamenei ist nach Angaben von US-Präsident Donald Trump tot. "Chamenei, einer der bösartigsten Menschen der Geschichte, ist tot", schrieb der Republikaner auf seiner Plattform Truth Social. Aus dem Iran lag dafür zunächst keine Bestätigung vor. Das sei die "größte Chance für das iranische Volk, sein Land zurückzuerobern", betonte Trump. Er kündigte an, die Bombardierungen im Iran würden weitergehen, bis Frieden in der Region und in der ganzen Welt einkehre.
Israels größter Kriegseinsatz
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Israels Generalstabschef: greifen Hunderte Ziele im Iran an
Redaktion tachles
Jerusalem (Weltexpresso) - Die gegenseitigen Angriffe zwischen Israel und dem Iran sind nach israelischen Angaben auch am Abend fortgesetzt worden. "In diesem Moment greifen israelische Luftwaffenpiloten unter erheblichem persönlichen Risiko und in Abstimmung mit US-amerikanischen Angriffen Hunderte Ziele im Iran an", sagte Israels Generalstabschef Ejal Zamir einer Mitteilung zufolge. In einer weiteren Mitteilung des Militärs hieß es, rund 200 Kampfjets seien eingesetzt worden.
Direkte Einschläge in Israel
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Iran feuert Raketen und trifft Wohnhaus – mehrere Verletzte
Redaktion tachles
Tel Aviv (Weltexpresso) - Im Rahmen der iranischen Vergeltungsoffensive gegen den gemeinsamen israelisch-amerikanischen Angriff auf iranische Ziele hat der Iran an diesem Samstag mehrere Raketen direkt auf israelisches Staatsgebiet abgefeuert. Bei der ersten Welle starteten iranische Streitkräfte nach Angaben des israelischen Militärs mindestens 125 Raketen, von denen rund 35 in den israelischen Luftraum eindrangen. Der Rest wurde von Luftabwehrsystemen abgefangen.
Israelische «Präventivschläge», Amerikanischer Angriff
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Angriff mit unabsehbaren Folgen während in ganz Israel die Sirenen heulen. Erste Reaktionen aus Israel und von USA laufend im Ticker.
Redaktion tachles
Iran (Weltexpresso) - Israel hat nach eigenen Angaben einen Präventivschlag gegen den Iran gestartet, um angebliche Bedrohungen für seine Sicherheit zu neutralisieren, teilte Verteidigungsminister Israel Katz mit. Die israelische Armee griff demnach iranische Ziele an, und in Teheran waren Explosionen zu hören. In Israel wurden Sirenen ausgelöst und ein Ausnahmezustand verhängt, da mit möglichen Vergeltungsangriffen aus dem Iran, etwa mit Raketen und Drohnen, gerechnet wird. Die Lage stellt eine starke Eskalation der Spannungen zwischen beiden Staaten dar und zieht international Besorgnis nach sich.
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Die »kurdische Frage«
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Rolf Gössner in „OSSIETZKY“ Nr. 4 / 2026 v. 21.02.2026
Rolf Gössner
Berlin (Weltexpresso) - Seit 2025 befindet sich die Türkei am Beginn eines historisch zu nennenden Friedensprozesses. Es geht dabei um die politische Lösung der »kurdischen Frage« – eines Problems, dem ein jahrzehntelang gewaltsam ausgetragener Konflikt zwischen dem türkischen Staat und der kurdischen Arbeiterpartei PKK zugrunde liegt. Und es geht dabei um nichts weniger als um eine gerechte und nachhaltige Lösung dieses türkisch-kurdischen Konflikts als eine der wichtigsten Voraussetzungen für Frieden in der Türkei, für eine Verbesserung der Menschenrechtslage und eine Demokratisierung des Landes. Und es geht um die Frage, ob und wie EU und Bundesrepublik diesen Prozess befördern.
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