kulturstiftung.orgoberSerie: DER LANGE SCHATTEN VON LEMBERG. Deutsch-ukrainische Partnerschaft unter dem Hakenkreuz, Teil 2/4

Kurt Nelhiebel

Bremen (Weltexpresso) - Die Sache entwickelte ihre eigene Dynamik. Der Oberstaatsanwalt in Bonn forderte den Vertriebenenminister auf, sich zu den Vorwürfen zu äußern und die Justizbehörden rückten nun auch damit heraus, dass ihnen Material einer Verfolgtenorganisation über die Lemberger Ereignisse vorlag. Gemeint war die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN), von deren Vorstoß ich beim Abfassen meines Artikels nichts wusste. Sonst hätte ich ihn selbstverständlich erwähnt. Oberländer sah sich jedenfalls genötigt, vor der Presse zu den Vorwürfen Stellung zu nehmen.

leverkuhnSerie: DER LANGE SCHATTEN VON LEMBERG, Teil 1/4

Kurt Nelhiebel

Bremen (Weltexpresso) - »Es fing damit an«, schrieb die liberale Schweizer Zeitung »Der Bund« am 18. März 1960, »dass ›Die Tat‹, das wöchentlich erscheinende Organ der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes, im September 1959 behauptet hatte, Theodor Oberländer stehe unter dem Verdacht, im letzten Weltkrieg an Massenmorden in Lemberg beteiligt gewesen zu sein.« Professor Theodor Oberländer, Doktor der Agrarwissenschaft und der politischen Wissenschaft, war damals im siebenten Jahr Minister für Flüchtlinge, Vertriebene und Kriegssachgeschädigte unter Bundeskanzler Konrad Adenauer.

Bildschirmfoto 2022 07 10 um 23.30.12Als Gründe werden «Sicherheitsfragen» und der Krieg genannt

Jacques Ungar

Tel Aviv (Weltexpresso) - Enttäuschug für tausende chassidischer Gefolgsleute des legendären Rabbi Nachman von Bratzlav. Vor diesem Hintegrund hat die Botschaft der Ukraine bekanntgegeben, dass die alljährliche jüdische Pilgerfahrt in die ukrainische Stadt Uman südlich von Kiev zur Grabstätte des Rabbi Nachman annulliert. Bis jetzt hatten jedes Jahr zu Rosch Haschana tausende von Chassidim an der Pilgerfahrt teilgenommen.

Logo der Kampagne Aktion 4 3 ca. ab 1966 1Der Ukraine-Krieg erinnert an alte Tugenden, er stellt sie nicht infrage

Klaus Philipp Mertens

Frankfurt am Main - Durch den russischen Überfall auf die Ukraine scheint der Pazifismus diskreditiert worden zu sein.

Bildschirmfoto 2022 07 10 um 23.15.31Im Vorfeld der Visite von US-Präsident Joe Biden

Jacques Ungar

Tel Aviv (Weltexpresso) - Der Besuch des US-Präsidenten Joe Bidens Mitte der Woche in Israel und der weiteren Region stand klar im Mittelpunk der Visite des US-Präsidenten in Israel und Saudi-Arabien, bildete aber auch das Zentrum der zweistündigen Unterredung, die Israels Verteidigungsminister Benny Gantz in der Nacht vom letzten Donnerstag auf Freitag in Ramallah mit dem Palästinenserpräsidenten Abu Mazen in Ramallah führte.